Der Herbst kommt - Zeit, die Drachen steigen zu lassen!


Mit der Herbstzeit und den dazugehörigen windigen Tagen beginnt auch wieder die zeit, Drachen steigen zu lassen.

Die beliebteste Outdoor-Aktivität im Herbst lockt viele Familien und Enthusiasten aus Ihrer Wohnung auf das freie Feld oder den Berg/Hügel. Denn der Wind und damit offene Flächen sind essentiell um die meist bunten Flugkörper in die Lüfte zu bringen und zu halten.

Neben der Möglichkeit Drachen für Ihren Ausflug online zu kaufen / bestellen. Bieten wir Ihnen auch eine Handvoll von Wissen, Tipps & Tricks. Mehr dazu finden Sie weiter unten.
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Drachen steigen lassen: Kindgerecht

Bereits drei- oder vierjährige Kinder können (mit Unterstützung der Eltern) ihre ersten Drachen fliegen lassen. Dieser sollte dann aber möglichst klein und leicht sein.

Drachen steigen lassen: Modelle

Am häufigsten verbreitet sind so genannte Ein- und Zweileiner - die Zahl bezieht sich auf die Schnüre, an denen der Drachen befestigt ist. Einleiner gibt es in den unterschiedlichsten Formen, für Zweileiner (auch bekannt als Lenkdrachen) gibt es etwa zehn unterschiedliche Formen. Einleiner sind perfekt für kleine Kinder und Einsteiger. Lenkdrachen erfordern etwas mehr Geschick, dafür machen sie aber auch mehr Spass. Richtige Profis verwenden sogar Drachen mit vier Leinen, mit denen sie wildeste Flugtricks vollführen.

Drachen steigen lassen: Stoff versus Papier

Papierdrachen sind ziemlich empfindlich und im Falle eines Absturzes oftmals irreparabel beschädigt. Stoffdrachen sind wesentlich robuster und selbst, wenn einmal ein Stab bricht, kann man diesen leicht ersetzen. Bei guter "Pflege" halten Stoffdrachen oft viele Jahre. Tipp: Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Drachen eine so genannte Waageschnur hat. Die Waage bildet die Verbindung zwischen Drachen und Flugleine und verteilt die Zugkraft des Drachens auf mehrere Punkte des Gestänges oder des Stoffs.

Drachen steigen lassen: Windstärke

Die ideale Windstärke hängt von dem Material des jeweiligen Drachens ab. Leichtwinddrachen (aus Karbonfaserstäben und ultraleichtem Segeltuch) fliegen zum Beispiel schon bei einer halben Windstärke, während schwere Drachen aus Baumwolle Windstärke fünf bis sechs benötigen, um in Fahrt zu kommen. Für die meisten "Standarddrachen" aus dem Geschäft ist Windstärke zwei bis drei ideal.

WICHTIG: Entscheidend beim Drachensteigen ist jedoch Geduld, denn anstatt dem Wind hektisch hinterher zu laufen, geht es darum, auf den richtigen Moment zu warten. Denn auch, wenn es scheinbar windstill ist, weht in höheren Luftgefilden fast immer ein kleines Windchen. Und früher oder später verirrt sich immer wieder mal ein Lüftchen in Richtung Boden. Genau auf diesen kleinen Windstoss gilt es zu warten, damit der Drachen langsam aber sicher aufsteigen kann. Die eigentliche Herausforderung beim Drachensteigen sind eben diese ersten Meter. Danach gelangt das Fluggerät in eine Höhe, in der konstanter Wind weht. Ist der Drachen dort einmal angelangt, kommt ordentlich Zug auf die Schnur und der Drachen steigt steil nach oben.

Drachen steigen lassen: Die besten Orte

Je windiger, desto besser: Aus diesem Grund werden in Küstenregionen auch ganzjährig Drachen steigen gelassen. Grundsätzlich eignen sich jedoch alle grossen Freiflächen wie brach liegende Gelände, Wiesen oder abgeerntete Felder.

Drachen steigen lassen: Balanceakt

Der Drachenschwanz dient nicht bloss zu Zierde, sondern hilft, den Drachen beim Flug zu stabilisieren.

Drachen steigen lassen: Vorsicht!

In Deutschland darf man überall Drachen steigen lassen, ausser in der Nähe von Flugplätzen (hier muss ein Abstand von sechs Kilometern eingehalten werden). Ebenfalls gut zu wissen: Drachenleinen dürfen hierzulande laut Luftverkehrsordnung nicht länger als 100 Meter sein. Ausserdem sollte man sein Fluggerät in mindestens 600 Metern Entfernung von Strassen, Bahnstrecken und Stromleitungen und niemals direkt über andere Menschen fliegen lassen. Bei Regen und aufziehendem Gewitter sollte der Drachen gar nicht erst ausgepackt beziehungsweise schleunigst aus den Lüften geholt werden.

Drachen steigen lassen: Extra-Tipp

Handschuhe überziehen, damit die Drachenschnur keine schmerzenden (Kinder-)Hände hinterlässt! Auch eine Kopfbedeckung kann nützlich sein, sollte der Flieger zwischendurch senkrecht abstürzen.